I’m a bitch, I’m a lover & warum persönliche Macht davon kommt, alles, was du wirklich bist, zu sein

I’m a bitch, I’m a lover & warum persönliche Macht
davon kommt, alles, was du wirklich bist, zu sein

I’m a bitch, I’m a lover & Why Personal Power Comes from Being All of You

Hast du dich jemals gefragt, wer du wirklich bist? Als ich Teenager war, habe ich mich oft gefragt, wer oder was es ist, das mich wirklich ausmacht. Besonders in der Interaktion mit anderen. Ich bemerkte, dass ich, je nachdem, mit wem ich interagierte, eine völlig andere Person war. Damals war ich irgendwie stolz darauf, dass ich in der Lage war, sofort zu wechseln und so viele Rollen zu erfüllen. Aber ich fragte mich auch, was sich wirklich hinter all den Rollen und Identitäten, die ich spielte, verbarg. Ist das Leben wirklich nur ein Schauspiel? Gibt es ein wahres „Ich“? Und wenn ja, wie kann ich den Unterschied erkennen?

Ist das Leben ein Schauspiel?
Das Leben ist nur dann ein Schauspiel, wenn wir nach den Vorstellungen und Erwartungen anderer funktionieren und versuchen, herauszufinden, wie wir uns einfügen und die Bedürfnisse und Wünsche anderer Menschen erfüllen können, ohne ein Gefühl dafür zu haben, wer oder was wir wirklich sind.

Wenn wir so funktionieren, dass wir anderen gefallen, um Anerkennung und Bestätigung zu bekommen, fehlt uns ein wichtiger Teil in der Gleichung – wir selbst! In gewisser Weise funktionieren wir immer noch aus einem kindlichen Verhalten heraus, indem wir versuchen, von äußeren Einflüssen und Quellen zu erfahren, wie wir sein sollen, anstatt auf uns selbst zu schauen und auf unser eigenes Bewusstsein und unsere Wünsche zuzugreifen, um zu erkennen, wer oder was wir wirklich sind.

Wie werden wir uns bewusst, wer oder was wir wirklich sind?
Sich bewusst zu werden, wer oder was wir wirklich sind, ist ziemlich einfach und beginnt damit, Fragen zu stellen wie:

– Wer oder was bin ich hier gerade?

– Was ist meine Agenda und was versuche ich hier zu erreichen?

– Wenn ich in dieser Situation wirklich ich wäre, wer oder was wäre ich dann und was würde ich wählen?

Im Übrigen…diese Art von Fragen werden nicht gestellt, um uns Antworten zu geben, sondern um uns bewusst zu machen, ob wir wirklich wir selbst sind, oder ob wir aus Rollen oder Identitäten heraus funktionieren, die wir bewusst oder unbewusst wählen bzw. von anderen übernommen haben und ob wir versuchen, bestimmte Erwartungen oder Ziele zu erfüllen?

Selbst-Bewusstsein gibt dir die Wahlmöglichkeiten
Wenn wir anfangen, uns bewusster zu werden, wer oder was wir in bestimmten Situationen sind, haben wir mehr Wahlmöglichkeiten. Denn sobald wir uns bewusst sind, dass wir aus einer bestimmten Rolle oder Agenda heraus funktionieren, haben wir die Wahl, weiterzumachen oder etwas anderes zu wählen – anstatt blind diese Rolle zu spielen, als ob das alles wäre, was wir sein oder wählen können.

Wer oder was können wir noch sein, wenn wir nicht die Rollen, Identitäten und Kostüme sind, die wir anziehen oder manchmal versuchen, sie zu vermeiden?

Anerkennung und im Erlauben sein sind die Schlüssel zur persönlichen Freiheit
Viele Menschen investieren so viel Zeit und Energie, um zu vermeiden, etwas zu sein – normalerweise sind es die Dinge, die wir als schlecht oder falsch einordnet haben. Zum Beispiel versuchen viele Frauen zu vermeiden, eine Bitch zu sein. Interessanterweise werden die meisten von uns sich gegen etwas wehren oder auf etwas reagieren, das wir bereits sind oder für das wir eine Fähigkeit haben! Wie viele von uns wurden in der Vergangenheit beschuldigt, eine Bitch zu sein und anstatt es als Fähigkeit zu sehen, versuchen sie nun zu vermeiden, wieder verurteilt oder falsch gemacht zu werden?

Wie viel mehr Freiheit hätten wir, wenn wir es uns tatsächlich erlauben würden, eine Bitch zu sein, es anzuerkennen und es zu genießen? Wenn du anfängst, etwas anzuerkennen und dir selbst erlaubst, es zu sein – ohne zu urteilen, dass es gut, schlecht, richtig oder falsch ist – kommst du aus der Opferrolle heraus und gibst dir die Freiheit der Wahl.

Was ist, wenn es nicht falsch ist, eine Bitch zu sein?
Was ist, wenn es nicht falsch ist, eine Bitch zu sein, sondern eher eine Stärke, wenn du bereit bist, sie zu nutzen, wenn es nötig ist? Sich wie eine Bitch zu verhalten kann die perfekte Aktion sein, um zu vermeiden, ein Fußabtreter zu sein! Was ist der Unterschied zwischen dem Handeln wie eine Bitch und dem Sein einer? Die handelnde Bitch ist sich bewusst, dass sie sich in diesem Moment dafür entscheidet, eine Bitch zu sein und es nicht als unbewusste Reaktion ist. Sie weiß, dass es sie nicht definiert, aber es ist eine Energie und ein Werkzeug, das sie nutzen kann, um Größeres in bestimmten Situationen zu erschaffen, genauso wie sie Freundlichkeit, Durchsetzungsvermögen, Verspieltheit, Humor, Direktheit, Intensität und viele andere Arten des Handelns und Seins nutzen kann.

Selbst-Bewusstsein schafft persönliche Macht
Sich mehr und mehr bewusst zu werden, wer oder was du in bestimmten Situationen bist, ohne dich zu beurteilen oder einzuschränken, gibt dir mehr Wahlen und Möglichkeiten. Derjenige zu sein, der in Situationen wählt, erlaubt es dir, in Aktion zu sein, anstatt auf etwas zu reagieren – was letztendlich zu persönlicher Macht führt.

Meine Frage an dich ist also: Wer bist du, was bist du wirklich, das du noch nicht anerkannt oder gewählt hast?