Eine persönliche Geschichte
Entspanne dich ins Sein
Mein Weg zur Metamorphose
Wie ich aufhörte zu werden – und begann zu SEIN
Ich habe viele Jahre gesucht.
Im Außen. In Methoden. In Identitäten. Immer auf der Suche nach dem, was mich endlich vollständig fühlen lassen würde. Immer auf der Suche nach mir selbst.
Bis ich erkannte: Das, was ich suchte, war nie verloren.
Es wartete nur darauf, dass ich aufhöre zu suchen – und beginne zu SEIN.
Immer für alle da – außer für mich
Ich wurde als zweieiiger Zwilling geboren – unerwartet, ungesehen. Schon früh suchte ich nach meiner Daseins-Berechtigung. Ich lernte, immer für andere da zu sein, zu funktionieren, Verantwortung zu übernehmen.
Ich wurde zur Macherin: Abitur mit Einserschnitt, Studium, Traumjob bei einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Ich wurde Managerin, arbeitete hart, war ständig international auf Reisen. 60-100 Stunden Arbeit pro Woche. Von außen sah alles perfekt aus.
Aber da war immer noch dieses Gefühl: Irgendetwas fehlt. Irgendetwas ist noch nicht vollständig. Irgendetwas suche ich noch.
Vielleicht kennst du das
Diese Sehnsucht nach etwas, das du nicht benennen kannst? Dieses Wissen, dass da mehr ist – auch wenn du nicht weißt, was genau?
Ich kenne es gut. Es hat mich viele Jahre begleitet.
Dann, nach Jahren des Funktionierens – Burnout und Depression – geschah etwas, was alles veränderte: Der Suizid meines Vaters.
In dieser Zeit zerbrach nicht nur meine äußere Welt – sondern auch meine innere. Vor allem die Identität, die ich so sorgfältig aufgebaut hatte. Ich fragte mich: Wer und was bin ich wirklich? Was möchte ich hier auf Erden? Leben? Sterben? Überleben? Oder erblühen?
Ich wählte das Leben – und jetzt erst recht.
Die Jahre der Methoden
Es folgten Jahre des Suchens. Ich tauchte tief ein in spirituelle Praktiken, Ausbildungen, Methoden. Seit 2007 arbeite ich mit Menschen, gebe Kurse, habe vielen mit meinem Wirken beigetragen.
Und fühlte mich innerlich oft trotzdem leer.
Denn ich suchte immer noch im Außen. In Techniken. In Konzepten. In der nächsten Erkenntnis.
Ich habe vieles ausprobiert. Vieles gelernt. Vieles erfahren. Und ja – jede Erfahrung hat mich weitergebracht. Jede Erkenntnis hat eine Schicht abgetragen.
Aber da war immer noch diese leise Stimme, die fragte:
Ist das alles? Ist das wirklich DU?
Der Wendepunkt
Nach dem Lockdown traf ich eine Entscheidung, die alles verändern sollte: Ich nahm mir drei Monate nur für mich. Auf einer Insel, allein mit mir selbst. Tanja-Zeit. Keine Verpflichtungen, keine Erwartungen, nur ich.
Und in dieser Zeit hörte ich immer wieder eine Stimme in meinem Inneren. Einen Satz, der nicht aufhörte:
Relax into your Being
Entspanne dich in dein Sein
Anfangs wusste ich nicht, was damit gemeint war. Was soll das heißen – sich in sein Sein entspannen? Ich kannte Arbeit. Ich kannte Tun. Ich kannte Lösen, Heilen, Transformieren. Aber einfach nur... sein?
Doch ich folgte dem Impuls. Ich ließ los. Ich hörte auf zu tun.
Und dann, eines Tages, lag ich am Strand. Der Kopf war endlich leer. Keine To-do-Listen, keine Gedanken, keine Pläne. Ich entspannte mich in mein Sein – und plötzlich machte es Klick.
In einem Moment der vollkommenen Stille
erkannte ich etwas, das alles veränderte.
Einfach nur sein
Wenn ich einfach nur bin, tauchen die Themen, die für mich relevant sind, ganz von selbst aus der Tiefe meines Seins auf.
Ich musste sie nicht suchen. Ich musste nicht graben, analysieren, verstehen. Sie kamen zu mir – wenn ich ihnen Raum gab.
Und alles, was ich „tun" musste?
- Präsent sein – mit dem, was sich zeigt
- Wahrnehmen – ohne zu bewerten
- Erkennen – was wirklich ist
- Anerkennen – dass es da ist
- Akzeptieren – ohne Widerstand
Und schon war das meiste gewandelt. Nicht durch Anstrengung. Nicht durch Techniken. Sondern durch Präsenz.
Ich musste nicht ständig etwas tun und lösen.
Ich konnte einfach sein.
Und im Sein geschah die Wandlung von selbst.
Das war der Moment, in dem ich aufhörte zu werden – und begann zu SEIN.
Nicht die perfekte Version von mir. Nicht die erleuchtete Version. Nicht die Version ohne Schatten.
Einfach: Das, was ich bin. Das, was unter all den Schichten von Konditionierung, Masken und Überzeugungen immer schon da war.
Was ich heute weiß
Die Metamorphose ins Sein
Das wahre Sein ist nicht etwas, das ich finden oder erschaffen muss. Es ist das, was übrigbleibt, wenn ich aufhöre, mich von mir selbst abzulenken.
Aus dem Opfer äußerer Umstände wurde jemand, der aus dem Sein heraus lebt. Aus der Suchenden wurde jemand, der sich erinnert hat. Aus der Macherin wurde jemand, der einfach IST.
Die Metamorphose hatte mich nicht zu jemandem Neuem gemacht. Sie hatte mich zu mir selbst zurückgebracht.
Das Besondere daran: Ich brauchte keine Erlaubnis mehr. Keine Bestätigung von außen. Kein „Du bist gut genug". Denn ich WUSSTE es – nicht im Kopf, sondern im ganzen Körper, in jeder Zelle.
Ich war einfach da. Präsent. Lebendig. SEIEND.
Und in diesem Sein fand ich alles, was ich so lange gesucht hatte.
Ich bin keine Lehrerin, die den Weg zeigt.
Ich öffne Räume für Metamorphose. Nicht durch Methoden, nicht durch vorgegebene Wege, sondern durch Kohärenz, Entrainment und Verkörperung. Ich lese im Quantenfeld. Ich verkörpere Seins-Qualitäten. Ich spreche aus meinem Sein direkt zu deiner Essenz.
In meiner Präsenz ist es sicher, tief zu fühlen. Du darfst alles sein. Nichts muss verändert, repariert oder optimiert werden. Es darf sich einfach zeigen, erkannt, anerkannt, akzeptiert werden und seinen vollkommenen Platz einnehmen.
Du bist bereits vollkommen. Du musst nichts werden – nur erinnern, wer bzw. was du wahrhaftig bist.
Warum ich das teile
Ich teile diese Geschichte nicht, weil ich besonders bin. Sondern weil ich weiß, dass du sie auch in dir trägst.
Die Erschöpfung vom ständigen Für-andere-da-Sein. Die Sehnsucht nach dir selbst. Das Wissen, dass da mehr ist. Der Ruf des wahren Seins.
Vielleicht erkennst du dich in meinen Worten. Vielleicht spürst du: Da ist jemand, die versteht. Die den Weg gegangen ist.
Die Einladung
Wenn dem so ist, dann ist dieser Artikel keine Zufallsbegegnung.
Er ist eine Einladung, dich in dein Sein zu entspannen.
Nicht durch Anstrengung – sondern durch Präsenz.
Nicht durch Werden – sondern durch Sein.
Was wäre, wenn du dir das jetzt erlaubst?
